Schluss mit dem Gebührenwahnsinn
Die Gespräche in der nationalrätlichen Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen vom 22. Februar 2010 und die Absichten des Bundesrates gehen eindeutig in die Richtung einer flächendeckenden und geräteunabhängigen Gebühr für Radio- und Fernsehen. Die Billag wird zudem unter Heimatschutz gestellt und soll weiterhin diese Gebühren eintreiben. Das grösste Gebührenpotential orten die Verantwortlichen bei den KMU. Eine flächendeckende und geräteunabhängige Gebühr würde bedeuten, dass Gewerbetreibende die Gebühren nicht nur privat, sondern auch im Betrieb, also doppelt, bezahlen müssten und zwar auch dann, wenn sie keine Empfangsgeräte besitzen.



Der Schweizerische Gewerbeverband sgv fühlt sich durch das grosse Echo der KMU einerseits und durch seine strategische Ausrichtung auf weniger Gebühren und Abgaben andererseits bestärkt in der Absicht, diesen und ähnlichen Ansinnen mit der nötigen Vehemenz einen Riegel zu schieben. Er plant deshalb verschiedene Vorstösse im Parlament während der Frühjahressession, die am 1. März 2010 beginnt. Dem sgv ist der „gewerbliche Schulterschluss“ wichtig, denn es geht um die Interessen aller unserer Mitglieder im Kampf gegen neue und überbordende Steuern und Abgaben.

Hier gehts zu Briefen und Anleitungen des SGV:

Resolution Billag-SUISA (PDF, 30kB)
Anleitung Musterbrief (PDF, 21kB)
BILLAG-Musterbrief (DOC, 39kB)
Anleitung Musterbrief Abmeldung (PDF, 22kB)
Musterbrief BILLAG Abmeldung (DOC, 40kB)
Quelle: SGV   Autor: Patrik Kneubühl, Fürsprecher u. politischer Sekretär SGV
Ort: 6430 Schwyz
Datum: 25.02.2010
Rubrik: Wirtschaft
 
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